Aktuelle Nachrichten und Termine aus Wohltorf

Juli 2018

Liebe Wohltorferinnen, liebe Wohltorfer,

Foto: Bürgermeister Gerald Dürlichwie schnell die Zeit doch vergeht – es sind schon wieder fast 4 Jahre vergangen, dass ich als Bürgermeister tätig bin. In dem letzten „Sachsenwalder“ habe ich mich für die zahlreichen Stimmen bedankt, die ich als Bürgermeister bei der letzten Kommunalwahl am 6. Mai bekommen habe. In der Zwischenzeit hat die Gemeindevertretung ihre konstituierende Sitzung gehabt.

In dieser Sitzung wurden der neue/alte Bürgermeister und die einzelnen Vertreter, sowie deren Stellvertreter, in die einzelnen Ausschüsse gewählt. Die neue Gemeindevertretung setzt sich nicht mehr wie in den früheren Jahren aus 16 Personen zusammen, sondern aus 13 Personen. Die Ausgleichsmandate sind weggefallen. Wie Sie sicherlich schon in den Zeitungen gelesen haben, wurde ich mit eindeutiger Mehrheit für die kommenden 5 Jahre wiedergewählt. Ich habe mich sehr darüber gefreut und werde meine ganze Kraft – wie schon in den vergangenen Jahren – wieder für ein l(i)ebenswertes Wohltorf einsetzen. Die zukünftige Gemeindevertretung setzt sich aus 5 Sitzen WW (Wählervereinigung Wohltorf), 4 Sitzen Bündnis 90/Die Grünen und je 2 Sitzen FDP und SPD zusammen. Es wurden keine Kooperationsverträge geschlossen, so dass jede Fraktion für sich selbstständig ist. Ich denke, es wird eine spannende und hoffentlich auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der kommenden Wahlperiode geben. Wir haben alle große und umfangreiche Projekte vor uns.

Der Hort/Mensa ist nun endlich, nach einem Fehlstart bedingt durch den Wintereinbruch, in Fahrt gekommen. Die Fundamente, die Sohle sowie die ersten Wände sind schon fertig. Der Rückstand bewegt sich noch in einem überschaubaren Rahmen, hoffen wir, dass nicht noch weitere Verzögerungen dazwischen kommen. Nun sind wir auf der Suche nach einem Essenlieferanten. Es wurde ausgeschrieben und es hat sich eine Firma beworben. Wir müssen jetzt Kriterien setzen, in welcher Art und Form diese Firma das Essen liefern wird.

Großen Ärger gab es in letzter Zeit mit Unregelmäßigkeiten bei der Abfallentsorgung. Rest- und Bioabfallbehälter wurden verspätet entleert. Es handelte sich um fast eine Woche Verzögerung. Dieses führte bei mir zu sehr großen und zeitaufwendigen Unmutsbekundungen. Hier ist die Gemeinde nicht verantwortlich und kann konkret auch nichts dagegen unternehmen. Grund ist eine angespannte Personalsituation bei dem beauftragten Entsorgungsunternehmen. AWSH ist bemüht, dieses Problem in Kooperation mit dem Auftragnehmer zu lösen. Es wurde versucht, den Rückstau möglichst schnell aufzuarbeiten. In der Tagespresse wurde eingehend darüber informiert. Sogar der Landrat, Herr Dr. Christoph Mager wurde eingeschaltet. Die AWSH hat die Leerung der Restmüll- und Bioabfallbehälter vor rund sechs Jahren ausgeschrieben und der Grabau Entsorgung Geesthacht (GEG) den Zuschlag für die Jahre 2015-2020 erteilt. Die im landesweiten Vergleich ausgesprochenen Entgelte sprechen für eine gute und richtige Entscheidung. Die Verzögerungen sind unangenehm, man ist aber bemüht, diese Verzögerungen kurzfristig aufzuarbeiten.

Zum Schluss möchte ich noch einmal auf unser diesjähriges Vogelschießen hinweisen und Sie gerne wieder dazu einladen.

Es findet zum 125. Mal
am 30. Juni in der Grundschule Wohltorf, Alter Knick
statt.

Dieses traditionelle Dorffest beginnt morgens um 9:00 Uhr mit den Wettspielen, setzt sich gegen 11:00 Uhr mit der Königsproklamation und Preisverteilung fort. Um 14:30 Uhr trifft man sich zum Festumzug am Dorfteich und gegen 15:00 Uhr sitzen wir an der Kaffeetafel in der von der Freiwilligen Feuerwehr Wohltorf festlich geschmückten Sporthalle. Am Abend lassen wir diesen Tag ab 20:00 Uhr mit dem Tanz in der Sporthalle ausklingen. Ich freue mich schon sehr auf diesen schönen und ereignisreichen Tag.

Abschließend wünsche ich Ihnen ein paar schöne sonnige Tage – vielleicht nutzen Sie diese auch, um unseren Tonteich einmal zu besuchen.

Bis zum nächsten Monat

Ihr

Gerald Dürlich, Bürgermeister


Bundespräsident Steinmeier ehrt u.a. Susanne Itzerott mit dem Verdienstorden

Foto: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Susanne Itzerott
Foto: © BUNDESREGIERUNG/FELIX ZAH

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete am Dienstag, 22. Mai um 11.00 Uhr in Schloss Bellevue 24 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Anlass ist der 69. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai. Die zwölf Frauen und zwölf Männer engagieren sich in herausragender Weise für Freiheit und Demokratie und gegen Rechtextremismus und Gewalt.

Susanne Itzerott aus Woltorf erhielt das Verdienstkreuz am Bande mit folgender Begründung:

„Das Lebensumfeld selbst mitgestalten – mit dieser Maxime hat sich Susanne Itzerott bereits als junge Frau in die Kommunalpolitik eingebracht. In den 1970er-Jahren war sie das erste weibliche Mitglied der Gemeindevertretung von Wohltorf. Heute ist die ehemalige Angestellte stellvertretende Bürgermeisterin ihres Heimatortes und gehört dem Kreistag an, in den sie erstmals 1992 gewählt wurde. Sie wurde aktiv, als Politik noch eine Männerdomäne war. Deshalb ist es ihr bis heute wichtig, den Frauenanteil in politischen Gremien zu steigern. Susanne Itzerott ist stellvertretende Bundesvorsitzende der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker und macht sich im Vorstand des Vereins KopF – kommunalpolitisches Netzwerk für Frauen Herzogtum Lauenburg für die Förderung von Frauen stark. Der Verein schult Frauen unter anderem in Kommunikation und Rhetorik und möchte dadurch mehr Frauen ermutigen, selbst in der Kommunalpolitik aktiv zu werden.‟ (www.bundespraesident.de)


Suche nach einer neuen Post

Sicherlich können Sie sich noch an diese Überschrift im letzten „Sachsenwalder“ erinnern. Ich hatte Befürchtungen, dass Wohltorf in den nächsten Jahren ohne Postoffice auskommen muss. Eine Kontaktaufnahme mit der Post hat Erfolg gebracht. Nachdem wir vor Jahren schon die Sparkasse verloren haben, wäre der Weggang der Post – gelinde gesagt – eine Katastrophe.

Wenn Sie die „Eichenallee“ Richtung Bahnhof oder Tonteich gehen, haben Sie sicherlich ein Maklerschild der Firma BeSmart gesehen. Ältere BewohnerInnen werden sich noch daran erinnern, dass dort, ein paar Stufen hoch, früher einmal die Post war. Da soll auch wieder die neue Post ihre Heimat finden. Ich finde es schön und auch zentral gelegen.

Ein Wermutstropfen hat die ganze Geschichte. Die Post sucht dringend Personal. Gedacht ist auch daran, die Post nur Stundenweise zu öffnen. Gesucht wird eine/n Mitarbeiter für 7,25 Stunden pro Woche (Minijob). Die Arbeitszeit ist montags bis freitags am Nachmittag sowie samstags am Vormittag – jeweils im wöchentlichen Wechsel mit freien Wochen. Voraussetzungen sind mindestens 18 Jahre alt, abgeschlossene Schulausbildung, gute Deutschkenntnisse, belastbar und einwandfreies Führungszeugnis.

Kontakt: Telefon 0800 0801062.

Bewerbungen bitte unter Angabe der Kennziffer DPS-2018-329

per E-Mail an:
sg3540do@deutschepost.de

oder per Post an:
Deutsche Post AG NL MKV,
SG 3540 Personalsteuerung DP Shop
Postfach 10 09 45
44009 Dortmund.

Viel Glück bei der Bewerbung.

GERALD DÜRLICH, BÜRGERMEISTER


 

Schweben auf Wolke 7

Ja, Sie vermuten schon richtig: Alle Verantwortlichen unseres Bades laufen im Augenblick mit einem breiten Grinsen und verklärtem Blick durch die Gegend. Dies gilt natürlich auch für unsere Kioskbetreiber Susanne und Olaf Georg. So ein von Sonnenstrahlen durchfluteter Mai muss erst mal verdaut werden. Über 5.000 Gäste sorgten für einen Saisonauftakt nach Maß.

Aber wir wissen ja: Nichts ist so beständig wie unbeständiges Wetter. Dies traf jedenfalls in den letzten Jahren zu. Und da ich ja meistens mit beiden Beinen auf dem Boden bleibe, bin ich erst gar nicht auf Wolke 7 gekrabbelt, sondern habe die unverfängliche Wolke 3 zu fassen bekommen. Wir warten also zunächst ab, welche Entwicklung der anstehende Sommer für uns bereithält. Sie haben es schon bemerkt, unser Zaun im Eingangsbereich ist fertiggestellt und sorgt nun für einen gepflegten Anblick.

Mitte Juli werden für unsere jungen Gäste zwei Wipp-Tiere aufgestellt, und dann – ja dann – ist es wieder soweit, und wir fangen mit unserer Veranstaltungsreihe an.

Am Samstag, den 21. Juli um 20.00 Uhr beginnt unser Star, der australische Sänger Gana Cronin, und zelebriert mit seiner sanften Stimme wieder australischen Folk. Ich verspreche, dass auch diesmal das Gänsehautfeeling nicht zu kurz kommt.

Bereits eine Woche später, am 28. Juli um 20.00 Uhr wird uns die Gruppe Blackwater-Irish-Folk aus Reinbek und Krabbenkamp mit Georgia Holzapfel (Fiddle), Axel Perlet (Gesang und Gitarre) sowie Sandra Perlet (Bodhràn und Gesang) begeistern. Freuen wir uns auf die quirlige Sandra, die alle zum Mitsingen animieren wird.

Wir sehen uns, bis dahin
Herzliche Grüße
BERND WYRWINSKI


Offener Brief der Gemeinde Oststeinbek an die Freiwillige Feuerwehr Wohltorf

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
liebe Helferinnen und Helfer,

das Unwetter am Himmelfahrtstag hat uns schwer getroffen und verursachte in Oststeinbek und dem dazugehörigen Ortsteil Havighorst große Schäden. Wir möchten Ihnen auf diesem Wege für Ihre tatkräftige Unterstützung und die Einsatzbereitschaft unsere Dankbarkeit aussprechen. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir diese große Herausforderung nicht gemeistert.

Unser Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden sowie ehrenamtlichen Helfern, die unter großer Opferbereitschaft Tag und Nacht und über Grenzen hinaus ihr Bestes gaben.

Jürgen Hettwer
BÜRGERMEISTER
Hendrik-Christopher Maier
BÜRGERVORSTEHER
Carsten Steffen
GEMEINDEWEHRFÜHRER
Michael Lüders
ORTSWEHRFÜHRER FFO
Maximilian Siebert
ORTSWEHRFÜHRER FFH

Neu eingetroffen in der Gemeinde-Bücherei

Wir machen Sommerferien: 26.07. und 16.08.18

  • Luca D’Andrea: Das Böse, es bleibt
  • Andreas Izquierdo: Fräulein Hedy träumt von Fliegen
  • Hazel Gaynor: Das Mädchen aus dem Savoy
  • Agnes Ledig: Zu Hause wartet das Glück
  • Die Morrissey: Im Schatten des Pfefferbaums. Ein Australien-Roman
  • Jill Santopolo: Was bleibt, sind wir
  • Teresa Simon: Die Oleanderfrauen
  • Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof
  • Karen Winter: Was in heller Nacht geschah