Aktuelle Nachrichten und Termine aus Wohltorf (September 2017)

September 2017

Liebe Wohltorferinnen, liebe Wohltorfer,

Foto: Bürgermeister Gerald Dürlichschnell sind die Ferien vorbei und den Schulkindern, vor allem den Erstklässlern, stehen ihre ersten Unterrichtsstunden bevor.

Ich hoffe, dass Sie erholsame Ferien und Urlaub verbracht haben. Die Sonne hat uns dieses Jahr leider nicht so viel beglückt. Auch die Gemeindevertretung hat Ferien gemacht. Die ersten Sitzungen beginnen erst wieder im September und wir freuen uns schon auf interessante Themen.

Nun noch ein paar Informationen zu Themen in unserer Gemeinde:

Die Teerdecke der Kreisstraße K64 „Eichenallee“ hat uns sehr viel Kopfzerbrechen bereitet. Ein wichtiger Punkt war, da auch die Straße „Reinbeker Weg“ in Wentorf gesperrt ist, die Sanierung der „Eichenallee“ in die großen Ferien zu verlegen. Da die Baumaßnahmen mit ca. 2 Wochen veranschlagt waren, wurde grünes Licht gegeben. Im Nachhinein kann man sagen, dass alles sehr gut geklappt hat und in der Zwischenzeit wieder alles läuft. Wir können uns jetzt über ein Stück gelungener Straße freuen. Hier wird natürlich nicht Schluss sein, sondern die Sanierung der „Eichenallee“ wird in den nächsten Jahren fortgesetzt.

Wer einmal im „Alten Knick“ spazieren gegangen ist, wird bemerkt haben, dass sich etwas am Neubau Hort/Mensa tut. In der Zwischenzeit ist die Fundamentplatte gelegt worden und die Kindergarten-Container werden an ihren Platz positioniert. Es müssen Schächte für das Oberflächenwasser und Abwasser installiert werden, die dann auch nach Beendigung der Baumaßnahmen für den neuen Hort/Mensa verwendet werden können. Es wird in absehbarer Zeit noch eine Menge Arbeit auf uns zukommen.

Eine Menge Arbeit wird auch der Abwasserverband in der nächsten Zeit haben. Die bestehende Druckrohrleitung von Wohltorf nach Wentorf aus dem Jahre 1973 wird erneuert. Die neue Trasse wird eine Länge von 3.230 m haben.

Die Druckrohrleitung wird von der Pumpstation, am „Amelungsbach“ den Wanderweg Richtung „Gutenbergstraße“, an der „Gutenbergstraße“ zur Kreisstraße K18 gelegt und dann parallel zur Kreisstraße K18 bis zum „Grübben“. Danach Richtung Golfplatz in Wentorf und mündet in den Kanal in der Golfstraße in Wentorf. Die gesamte Leitung soll weitestgehend im grabenlosen HDD-Verfahren verlegt werden. Eine Bauzeit ist von Mitte August bis Ende Februar 2018 geplant, kann sich aber je nach Witterung verlängern. Aber nach Fertigstellung wird sie uns auch Vorteile und Sicherheit bringen.

Aus verschiedenen Gesprächen habe ich entnommen, dass immer wieder die Frage auftritt: „Was machen unsere Bebauungspläne?“. Ich möchte in diesem Punkt beruhigen: alle Bebauungspläne sind in Arbeit. Natürlich wird der eine oder andere Bebauungsplan etwas länger in der Bearbeitung dauern, da immer wieder neue Einsprüche der betroffenen Anlieger oder auch aus dem Bauausschuss kommen. In vielen Fällen sind es auch die privaten Interessen, wo eine Lösung oder Kompromiss gesucht werden muss. Zusätzlich zu meinen Informationen haben Sie auch die Möglichkeit, sich im Internet
auf der Wohltorf-Seite unter Bauleitplanung den neuesten Stand der Bebauungspläne anzuschauen. Dies ist seit Juni diesen Jahres eine neue Möglichkeit der Information.

In meinen letzten Bürgermeisterbriefen habe ich immer wieder auf die Gehweg- und Rinnsteigpflege hingewiesen. Es sind ca. 50 Grundstückseigentümer auf ihre Pflicht schriftlich hingewiesen worden. Erfreulicherweise hat es bei der Nachprüfung bei über der Hälfte der Anlieger positive Resonanzen hervorgerufen. Leider ist es nicht immer einfach, die Eigentümer zu ermitteln.

Zu Ihrer Information: Es wurde im Amt Hohe Elbgeest zur Überwachung des ruhenden Verkehrs eine Person eingestellt. Es soll vermehrt auf das Parken auf Gehwegen geachtet werden und festgestellte Verstöße sofort geahndet werden.

Zum Schluss möchte ich allen Schulanfänger/Innen eine schöne und erfolgreiche Schulzeit wünschen und hoffe, dass Ihr immer an die schöne Schulzeit in Wohltorf in späteren Jahren zurückdenkt.

Einen schönen Spätsommer mit noch vielen sonnigen Tagen wünscht Ihnen

Ihr

Gerald Dürlich, Bürgermeister


Kommunale Klimaschutzmanagerinnen und -manager setzen gemeinsam ein Zeichen für sichtbaren Klimaschutz in Schleswig-Holstein

Anlässlich der Europäischen Woche der Mobilität setzen die kommunalen Klimaschutzmanagerinnen und -manager gemeinsam ein Zeichen für sichtbaren Klimaschutz in Schleswig-Holstein. Am Montag, dem 18. September 2017 stehen sie an einer zentralen Bus-, Bahn- oder Fahrradstation in der Kommunen und bedanken sich mit einem kleinen Präsent bei allen, die die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Rad benutzen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit der Aktion, die von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) unterstützt wird,  wollen die Klimaschutzmanager auch auf ihre Arbeit in den Rathäusern aufmerksam machen. 23 Kommunen landesweit machen mit, aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg sind es allein sechs Kommunen (Ämter Büchen, Hohe Elbgeest und Sandesneben-Nusse, Städte Mölln und Geesthacht sowie das Energiesparprojekt Sachsenwald mit Sitz in Büchen).

Im Amt Hohe Elbgeest bedankt sich der Klimaschutzmanager Jonas Hapke zusammen mit der Amtsdirektorin Christina Lehmann und dem Bürgermeister der Gemeinde Wohltorf Gerald Dürlich bei den Fahrgästen des ÖPNV.

Termin: Montag, 18. September 2017, 8.15 Uhr
Ort: Bahnhof Wohltorf, Kastanienallee, 21521 Wohltorf


 Straßensanierungen in 2017 – Wegeausschuss am 19. September

Dieses Jahr sollte es tatsächlich klappen: die für 2017 vorgesehenen Arbeiten werden nach aktueller Planung auch noch bis in diesen Herbst hinein durchgeführt. Dabei geht es „nur“ um zwei Maßnahmen. Zum Einen werden in der Parkallee grundlegende Sanierungsarbeiten am Betonsteinpflaster insbesondere auf den Gehwegen vorgenommen. Hier haben Baumwurzeln das Pflaster immer weiter hochgedrückt, so dass Stolperfallen entstanden waren. Zum Anderen wird die Asphaltdecke in der Straße Am Tonteich zwischen Außenschlag und Gutenbergstraße erneuert. Auch wenn sich noch ganz gut darüber fahren lässt: durch die vielen Risse und Schadstellen dringt Feuchtigkeit durch die so genannte Deckschicht und würde dann den Unterbau schädigen − dessen Instandsetzung wäre dann erheblich teurer.

Die Umstellung unserer Straßenbeleuchtung von den Quecksilberdampflampen zur LED – Beleuchtung ist abgeschlossen. Wir haben es schon nach dem ersten Bauabschnitt bemerkt: Die Kosten für den Stromverbrauch sind erheblich gesunken. Übrigens: Die Natriumdampflampen mit ihrem gelblichen Licht bleiben bis auf Weiteres, sie sind auch schon recht energieeffizient.

Die Tagesordnung für die nächste Wegeausschusssitzung am 19.09.2017 liegt noch nicht fest, sehen Sie dazu ins Internet oder in die Bekanntmachungskästen. Über Ihr Erscheinen freuen wir uns!

WOLF-DIETRICH LENTZ, VORSITZENDER WEGEAUSSCHUSS


Der Tonteich auf der Zielgeraden

Ja, Ihre Augen sind in Ordnung, in ein paar Wochen ist völlig überraschend Saisonende und ich versuch aus Verzweiflung meine wenigen Haare zu raufen. Den Grund ahnen Sie schon: Da das Wetter aus dem Ruder gelaufen ist und fast täglich den Einheitsbrei Dauerregen liefert, hängt der Haussegen bei uns schief.

Der Tonteich gibt sich alle Mühe und hält die Temperatur tapfer bei 20° Wärme; aber vergeblich, unsere Gäste bleiben aus. Daher rechne ich bis Ende August gegenüber dem Vorjahresergebnis mit einem Minus von fast 20.000 Gästen. Dieses negative Ergebnis wird nicht zu kompensieren sein.

Trotzdem wollen und müssen wir abwarten, welche Überraschungen noch auf uns warten. Auch sie können zu einem besseren Ergebnis beitragen, indem Sie das kommende Saisonende und die damit verbundene Abstinenz vom Tonteich zum Anlass nehmen, gerade jetzt dem Wetter die kalte Schulter zu zeigen und trotzdem den Sprung ins Wasser zu wagen.

Natürlich machte das miese Wetter auch keinen Halt bei unserem Konzert mit Ike Moriz. Nach einem Dauerregen bis 18.00 Uhr, blieb es trocken und so kamen doch noch rund 80 Zuhörer (2016: 250) und bejubelten Ike Moriz und den Saxofonisten Kurt Buschmann.

Nun darf ich auf unsere nächsten und letzten Veranstaltungen hinweisen.

Bereits am Freitag, dem 1. September 2017, 14 bis 18 Uhr findet wieder unser Kindersommerfest statt. Ich freue mich sehr, dass das e-werk Sachsenwald uns wieder mit Hüpfburg und Spielen maßgeblich unterstützt.

Am Samstag, dem 2. September 2017 ab 20 Uhr treten zum ersten Mal Fidi & The Twins bei uns auf. Fidi Steinbeck singt eigene deutsche Stücke, die in keine Schublade passen und schafft mit ihrer Stimme und ihrer Band ein einmaliges Klangbild.

Am Samstag, den 16. September 2017 ab 20 Uhr sind Kurt und Marino auch zum ersten Mal bei uns. Sie werden mit einer bunten Mischung aus Oldies, Latin, Jazz und Blues unsere Gäste durch geschicktes Timing auf das FEUERWERK einstimmen, das diesmal noch spektakulärer wird.

Bis dahin freundliche Grüße

IHR BERND WYRWINSKI


Seniorenausfahrt der Gemeinde Wohltorf – Es sind noch Plätze frei!

Wie schon im letzten Sachsenwalder, wenden wir uns auch in diesem Monat noch einmal mit unserer Einladung an alle Seniorinnen und Senioren. Unsere Ausfahrt findet am 13. September 2017 statt.

Treffpunkt / Abfahrt:
09:15 Uhr Eichenallee / An den Pappel
09:25 Uhr Am Tonteich / Gutenbergstraße
09:30 Uhr Dorfteich / Thies’sches Haus
09:35 Uhr Alte Allee / Querkamp

Es geht in Richtung Ratzeburg aufs Schiff nach Rothenhusen. Wir werden auf der Wakenitz bis Absalonshorst fahren, zu Mittag essen und danach mit dem Bus in Richtung Mölln zum Kaffeetrinken fahren.

Rückkehr wird gegen 17:45 Uhr sein. Bitte halten Sie 15,– € als Kostenbeitrag bereit.

Anmeldung bei Frau Perthun unter der Telefonnummer: 9626053 dienstags und freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr.

GERALD DÜRLICH,BÜRGERMEISTER


Aumühle und Wohltorf unterstützen E-Mobilität

Foto: Ladestation mit Bauhof E-Auto
Zwei Elektrofahrzeuge können gleichzeitig an der Ladesäule Strom tanken. Foto: Amt Hohe Elbgeest

Aumühle – In Aumühle hat das Elektro-Zeitalter in der Mobilität Einzug gehalten. Auf dem Parkplatz an der Großen Straße 8 haben Bürgermeister Dieter Giese und sein Stellvertreter Wolfgang Schättgen die erste öffentliche Elektroladesäule in Aumühle ihrer Bestimmung übergeben.

„Diese Ladesäule wurde mit Unterstützung des eWerk Sachsenwald eingerichtet und kostet die Gemeinde keinen Cent“, betont Wolfgang Schättgen. Professionell und gut sichtbar wurden die beiden Ladeplätze gepflastert und gekennzeichnet. Hier können Elektrofahrzeuge während des Einkaufs in den Aumühler Geschäften bequem aufgeladen werden.

Eine volle Akkuladung dauert an der 22 KW-Säule eine Stunde, 80 Prozent Schnellaufladung ist in nur 30 Minuten erreicht. Kunden des eWerk Sachsenwald und vieler anderer Stromanbieter können mit Hilfe einer Kundenkarte den Strom tanken und in einer monatlichen Abrechnung bezahlen. Standorte von Elektroladesäulen sind bundesweit unter www.ladenetz.de zu finden.

„Dies ist erst der Anfang, mit dem wir E-Mobilität in Aumühle fördern wollen. Die Vorteile von Elektro-Fahrzeugen liegen auf der Hand: leiseres und klimaschonendes Fahren“, erklärt Wolfgang Schättgen und wirft einen Blick voraus: „Das wird nicht die letzte E-Tankstelle in Aumühle sein. Auch für E-Bikes werden wir Ladestationen einrichten, Wir denken dabei vor allem an den Bahnhof.“

Die Gemeinden Aumühle und Wohltorf setzen ein weiteres Zeichen mit der Anschaffung eines Elektro-Fahrzeugs für den gemeinsamen Bauhof. Dessen Leiter Dennis Kropp wird künftig seine Inspektions- und Dienstfahrten in einem 67 PS-starken E-Mobil durchführen. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern und der Lademöglichkeit im Bauhof ist Bauhofleiter Kropp gut gerüstet für den Alltagsbetrieb.

„Das Elektrofahrzeug stellt die kostengünstigste und umweltfreundlichste Lösung für die täglichen Fahrten durch die Gemeinde dar und gibt dem Bauhofleiter die notwendige Flexibilität“, betont Bürgermeister Giese. Bisher wurde der Pritschenwagen für diese Einsätze genutzt. „Das war eine hohe Umweltbelastung und teuer.“

Mit Fördermitteln des Bundes wird der Leasingvertrag unterstützt, so dass monatliche Fixkosten (Leasinggebühr und Versicherung) von jeweils 20 Euro auf die Gemeinden Aumühle und Wohltorf zukommen, sowie Stromkosten von rund 3 Euro pro 100 Kilometer.

Die Gemeinde Aumühle und die Gemeinde Wohltorf sind Teil der Klimaschutzregion Hohe Elbgeest, die aus allen zehn Gemeinden des Amtes Hohe Elbgeest besteht.

Jonas Hapke, Klimaschutzmanager des Amtes Hohe Elbgeest, erklärt: „Innerhalb dieser Region und darüber hinaus sind diese beiden Gemeinden einer der Ersten, die ein Elektrofahrzeug im täglichen Betrieb des Bauhofes einsetzen. Gerade für die täglichen Kurzstrecken, die durch den Leiter des Bauhofs zurückgelegt werden, ist die Nutzung eines Elektrofahrzeuges hervorragend geeignet.“

Jährlich werden dadurch circa 1,7 Tonnen CO2 bei rund 10.000 Kilometer jährlicher Fahrstrecke durch den Bauhof Aumühle/ Wohltorf eingespart. „Es wird hiermit vorbildlich der Grundstein für weitere Elektrofahrzeuge in den anderen Gemeinden des Amtsgebietes und in der Amtsverwaltung gelegt.“

Das Fahrzeug wird für die Dauer von vier Jahren geleast und über ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent der Mehrkosten der Investition in ein Elektrofahrzeug.

Klimaschutzmanager im Amt Hohe Elbgeest
Jonas Hapke
j.hapke@amt-hohe-elbgeest.de
04104 990 423


Start der Behördennummer 115 im Amt Hohe Elbgeest

Logo der Behörden-Nummer 115Dassendorf – Das Amt Hohe Elbgeest tritt am 15. August als weitere Kommune in Schleswig-Holstein dem 115-Verbund bei. Damit haben rund 20000 weitere Bürgerinnen und Bürger mit der einheitlichen Behördennummer einen direkten Draht in die Verwaltung. Der Behördennummer 115 wird zentral vom Land Schleswig-Holstein organisiert und finanziert und steht allen Kommunen des Landes als Bürgerdienst zur Verfügung.

„Ich habe ein neues Auto gekauft, wann hat die Zulassungsstelle geöffnet?“ „Wie melde ich ein Gewerbe an?“ „Welche Papiere brauche ich, um zu heiraten?“

Unter der 115 erhalten Bürgerinnen und Bürger Auskünfte zu Leistungen der Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltung – von A wie Anmeldung bis Z wie Zulassung. Dabei ist es egal, welche Verwaltungsebene oder Zuständigkeit betroffen ist. Die Mitarbeiter im 115-Servicecenter haben Informationen von Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltung. Die aufwändige Suche nach Zuständigkeiten und einzelnen Telefonnummern entfällt. Die meisten Anfragen können sofort beantwortet werden, so dass sich der Anrufer mit demselben Anliegen nicht ein zweites Mal an die Verwaltung wenden muss. Unnötige Behördengänge können somit vermieden werden.

Die 115 ist von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 18:00 Uhr erreichbar. Also auch zu Zeiten, in denen in den Behörden selbst niemand mehr vor Ort ist. 75 Prozent der 115-Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter im Servicecenter angenommen. 65 Prozent der 115-Anrufe werden beim ersten Kontakt beantwortet. Wenn eine Anfrage weitergeleitet wird, erhält der Anrufer innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung, je nach Wunsch per E-Mail, Fax oder Rückruf.

Ein Anruf bei der 115 ist für die Bürgerinnen und Bürger kostengünstig: Aus dem Festnetz und den meisten Mobilfunknetzen ist sie zum Ortstarif erreichbar. Kunden mit einer Flatrate können die 115 damit kostenlos erreichen.

Weitere Informationen zur Einheitlichen Behördennummer 115 finden Sie unter www.115.de oder der Homepage des Amtes Hohe Elbgeest www.amt-hohe-elbgeest.de unter „Service“/„Behördennummer 115“.


24.09.2017 08:00 – 18:00 Uhr: Wahl zum Deutschen Bundestag
Briefwahlunterlagen können Sie auch bis zum 20. September online beantragen

Plenarsaal des Bundestag (Foto: Amt Hohe Elbgeest)

Am 24. September 2017 finden von 8 bis 18 Uhr die Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Nicht jede Wählerin oder Wähler kann an diesem Tag das Wahllokal in der Wohnortgemeinde aufsuchen. Damit aber alle Wahlberechtigten ihr Wahlrecht wahrnehmen können, besteht die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen.

Unter der Internetadresse https://www.wahlschein.de/IWS/startini.do?mb=1053023 kann der persönliche Wahlschein beantragt werden. Mit Briefzustellung ist die Beantragung bis 20. September, 13 Uhr, möglich.

Wer die Unterlagen nicht im Internet beantragen, sondern persönlich beim Wahlamt im neuen Nebengebäude des Amts Hohe Elbgeest, Dassendorf, Falkenring 1 abholen möchte, kann die Briefwahl schon vor dem Wahltag am 24. September gleich an Ort und Stelle ausüben.

Briefwahlunterlagen werden im Amt bis Freitag vor der Wahl, 22. September bis 18.00 Uhr ausgegeben. Wer danach erkrankt und deshalb nicht im Wahlraum wählen kann, kann auch noch am Wahltag bis 15.00 Uhr Briefwahlunterlagen im Amt Hohe Elbgeest beantragen.

Wie auch in der Vergangenheit kann der Antrag auf Briefwahl auch schriftlich oder mündlich (nicht telefonisch) gestellt werden. Die schriftliche Bestellung ist möglich durch Telefax, E-Mail oder durch sonst dokumentierbare elektronische Übermittlung.

Das Amt Hohe Elbgeest ist erreichbar unter Amt Hohe Elbgeest, Christa-Höppner-Platz 1, 21521 Dassendorf, Frau Buchholz, Telefon: 04104/990-304, E-Mail: b.buchholz@amt-hohe-elbgeest.de, Telefax 04104 990 7304 oder Frau Severin, Telefon 04104/990-305, E-Mail: m.severin@amt-hohe-elbgeest.de, Telefax 04104 990 7305.

Am Wahltag können alle Wahlberechtigten zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr in ihrem Wahlbezirk ihre Stimmen abgeben. Die Anschrift des Wahlbezirkes befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung, die den Wahlberechtigten zugesandt wird.

Je Wahlbezirk wird ein Wahlvorstand berufen, der sich jeweils aus bis zu zehn für ihre Gemeinde ehrenamtlich tätigen Wahlberechtigten zusammensetzt.

Um den Grundsatz der geheimen Wahl zu gewährleisten, muss die Wählerin oder der Wähler nach Feststellung der Wahlberechtigung im Wahllokal auf dem Stimmzettel alleine in der Wahlkabine die Wahlkreuze für Erst- und Zweitstimme setzen, den Zettel zusammenfalten und ihn anschließend in eine verschlossene Urne einwerfen. Im Wahlraum darf niemand Kenntnis von ihrer oder seiner Stimmabgabe erlangen.

Unmittelbar nach Schluss der Wahlhandlung um 18 Uhr findet die öffentliche Auszählung der Stimmzettel durch die Wahlhelfer in den Wahllokalen statt. Anschließend wird das Wahlergebnisses im Wahlbezirk durch den Wahlvorstand bekanntgegeben. Die Wahlergebnisse der einzelnen Wahlbezirke im Amtsgebiet und in den Bundesländern können im Internet verfolgt werden. Das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl wird durch den Bundeswahlleiter am Montag veröffentlicht.


28.09.2017 10:15 – 10:20 Uhr: Sirenenprobebetrieb

Am Donnerstag, den 28.09.2017, findet im 25 km-Radius um die kerntechnische Anlage in Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg in der Zeit von 10:15 Uhr bis 10:20 Uhr eine Erprobung der Sirenenanlagen statt.

Der Probebetrieb dient der technischen Prüfung der Anlagen und der Information der Bevölkerung über die Bedeutung des Sirenensignals.

Bei diesem Probebetrieb wird das Signal „Rundfunkgeräte einschalten – auf Durchsagen achten“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) verbreitet.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind mit dieser Überprüfung keine Verhaltensmaßregeln verbunden.

Zeitgleich zum Sirenenprobebetrieb im Kreis Herzogtum Lauenburg erfolgen auch Sirenenerprobungen im Kreis Stormarn.

Für weitere Informationen wählen Sie bitte folgende Telefonnummer.

04541 / 888 206 Pressesprecher Tobias Frohnert
Ratzeburg, 18. September 2017


Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Im Jahr 2013 hat die Gemeinde Wohltorf in Zusammenarbeit mit dem Amt Hohe Elbgeest ein integriertes Klimaschutzkonzept für das Amtsgebiet erstellt. Damit ist das Amt Hohe Elbgeest das erste Amt in Schleswig-Holstein, welches sich der Verantwortung des Klimaschutzes mit einem eigenständigen Klimaschutzkonzept annimmt. Als einen weiteren Schritt zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes plant die Gemeinde Wohltorf die restliche kommunale Straßenbeleuchtung, bestehend aus rund 168 Straßenleuchten, umzurüsten. Der überwiegende Teil der noch im Bestand stehenden Altleuchten bestehen aus Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, welche auf Grund der geringen Lichtausbeute für einen Austausch in LED sehr geeignet sind.

Ziel der Modernisierungsmaßnahme ist es, die kommunale Straßenbeleuchtung energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten.

Die geplante Maßnahme, die Umrüstung von Quecksilberdampf-Hochdrucklampen auf LED, soll eine Einsparung von voraussichtlich 25.942 kWh/a bewirken. Dieses entspricht einer, auf die voraussichtliche Lebensdauer der Leuchten von rund 20 Jahren, Einsparung von 306 Tonnen CO₂-Emissionen. Rechnerisch ergibt sich eine Einsparung von rund 71% gegenüber den im Bestand stehenden Leuchten. Die Gemeinde Wohltorf geht mit diesem Schritt erneut weiter in Richtung klimafreundliche Gemeinde und leistet ihren Beitrag für das Erzielen der Klimaschutzziele des Amtes Hohe Elbgeest. Die Maßnahme steht im Zeichen der Nationalen Klimaschutzinitiative und wird über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Zusätzliche Informationen zur Klimaschutzinitiative finden Sie im Informationsblatt.


In Der Sachsenwalder finden Sie weitere Ankündigungen und Mitteilungen aus Wohltorf, Aumühle und Dassendorf. Nicht nur von den Gemeinden, sondern auch von den örtlichen Institutionen (Schule, Kirche) und Vereinen.