Aktuelle Nachrichten und Termine aus Wohltorf (Oktober 2017)

Oktober 2017

Liebe Wohltorferinnen, liebe Wohltorfer,

Foto: Bürgermeister Gerald DürlichHaben Sie auch das Gefühl, noch nicht so einen verregneten Sommer erlebt zu haben? Derartig feucht und nass stellen wir uns den Sommer in Norddeutschland nicht vor. Aber leider haben wir keinen Einfluss auf das Wetter und auch unser Tonteich hat besonders unter dem schlechten Wetter gelitten. Es waren nicht einmal die Hälfte der Badegäste da, die bei normalen und schönen Wetter unseren Tonteich besuchen.

Am Anfang des Bürgermeisterbriefes auch gleich wieder eine Einladung. Unser Laternenumzug von der Schule zum Dorfteich wird dieses Jahr am

12. Oktober 2017, 19:00 Uhr, Treffpunkt Grundschule Wohltorf, Alter Knick

stattfinden. Hierzu lade ich Sie alle herzlichst ein. Sicherlich wird am Dorfteich wieder etliches los sein.

Natürlich war insgesamt Urlaubs- und Reisezeit, die wir auch in der Verwaltung gespürt haben. Wir hatten vor, die Container für die vorübergehende Unterbringung der Kinder aus dem Kindergarten in den großen Ferien zu montieren. Leider passierte nichts und das lag daran, dass eine zusätzliche Statik für die Container nicht vorlag bzw. von der Bauabteilung des Kreises nachgefordert wurde. Als der Statiker diese fertig hatte, war Urlaubszeit und keiner trug die Verantwortung, diese weiter zu leiten. Deshalb verzögerte sich wieder alles.

Ärgerlich war natürlich auch, dass die Container auf dem Schulhof standen und die Schulferien zu Ende gingen. Es wurden auf mein Drängen hin die Container dann doch noch vor Schulstart an die geplanten Plätze positioniert. Jetzt stehen sie da, wo sie stehen sollen, sind aber noch nicht ganz fertig.

In der Zwischenzeit sind schon die Elektro-, Wasser- und Abwasseranschlüsse für die Sanitär-Anlagen in den Containern installiert worden, und ich gehe davon aus, dass in den Herbstferien der Umzug des Kindergartens in die Container stattfinden wird.

Und dann kam der Schulanfang. Es ist immer wieder aufregend für die Erstklässler den ersten Schultag zu erleben. Aufgeregte Kinder und große Schultüten brachten Eltern und Lehrer zum Schmunzeln. Wir haben − wie in den vergangenen Zeiten − wieder pro Jahrgang zwei Züge. Ich hoffe, dass es auch in der Zukunft so bleibt.

Die Teerdecke auf der K 64 „Eichenallee“ ist in der Zwischenzeit auch wieder befahrbar, und wir freuen uns über ein sanftes Dahingleiten mit dem Auto.

Wie ich Ihnen in meinen Bericht im September mitgeteilt hatte, wird auch stark an der Abwasserdruckleitung gearbeitet. Die Rohre, die von der Pumpenstation zur Gutenbergstraße verlaufen, sind schon zum Teil in der Erde verschwunden. Man ist dabei, die Rohre parallel zur Gutenbergstraße zu verlegen, um dann an der K 18 Richtung Wentorf anzuknüpfen.

Im September fand ein Treffen des Mittelzentrums statt. Dies ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Wentorf, Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Oststeinbek sowie deren Randgemeinden Aumühle und Wohltorf. Auch Bergedorf als großer Ortsteil von Hamburg sitzt mit am Tisch. Es geht um Strukturen des Wohnens, Kultur, Verkehr und Wirtschaft. Gerade da hat Bergedorf großen Einfluss auf die umliegenden Gemeinden und Ortschaften. Die Bürgermeister tauschen da ihre Erfahrungen und Ideen aus, sprechen über neu zu erschließenden Wohnraum und über neue Bebauungspläne. Wir als kleine Gemeinde können in der Größe bei den genannten Gemeinden nicht mithalten − wollen wir auch nicht!

Der Bauausschuss tagte und hat den vorbereitenden Beschluss für die Verwirklichung des B-Planes Nr. 26 angeschoben. Jetzt wird die Empfehlung in der nächsten Gemeindevertretung umgesetzt. Ich denke, wir haben da eine verträgliche Lösung für alle Seiten gefunden.

Der Senioren Ausflug (60 Personen) ging dieses Jahr nach Ratzeburg. Mit dem Wetter hatten wir nicht gerade Glück, aber ich denke doch, dass alle zufrieden waren. Von Ratzeburg ging es mit dem Schiff nach Rothenhusen und von Rothenhusen auf der Wakenitz nach Absalonshorst. Direkt an der ehemaligen Grenze entlang verging die Zeit wie im Fluge. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen ging es weiter nach Mölln zum Kaffee trinken, direkt am Schulsee und anschließend wieder zurück nach Wohltorf. Trotz Sturm auf der Rückfahrt sind wir wieder gut nach Hause gekommen und es war ein schöner Tag.

Verbringen Sie noch ein paar (hoffentlich) schöne Herbsttage und ich verbleibe bis nächsten Monat

Ihr

Gerald Dürlich, Bürgermeister


Welche Straßen und Wege sollen in 2018 saniert werden?

Der Wegeausschuss wird sich voraussichtlich in der Novembersitzung mit den für das Jahr 2018 vorzusehenden Straßensanierungen befassen. Gern nehmen wir Ihre Anregungen auf! Wo sind größere Bereiche von Fahrbahnen marode? Welche Gehwege an Straßen und Verbindungswege sind in Ordnung zu bringen? An welchen Stellen wären in Straßen Anpassungen/Korrekturen vorzunehmen z.B. aus Grün den der Verkehrssicherheit? Ihre Anregungen und Vorschläge nehme ich entgegen, am besten per E-Mail oder auch telefonisch und bitte bis zum 13. Oktober.

Vielen Dank  für Ihre Mitarbeit! − Kontakt: wolf-dietrich.lentz@gmx.de oder 04104/ 69 43 32.

WOLF-DIETRICH LENTZ,
VORSITZENDER WEGEAUSSCHUSS


Das Ende einer denkwürdigen Badesaison

Die endgültigen Besucherzahlen liegen noch nicht vor. Aber nach Auswertung der Zahlen für den August musste ich endgültig ein paar Mal trocken schlucken, denn verglichen mit dem Vorjahresergebnis mit rund 50.000 Gästen ist ein Rückgang von rund 20.000 Gästen zu verzeichnen. Dieses Ergebnis birgt natürlich ein finanzielles Desaster in sich, da dadurch eine Rücklagenbildung unmöglich wird. In den nun schon acht Jahren, in denen ich die Geschicke unserer wunderschönen Perle steuern darf, war nur das Jahr 2011 ähnlich miserabel.

Vor dem Hintergrund, dass unser Tonteich im nächsten Jahr seinen 60. Geburtstag feiern kann, wollte ich gerne die sanierungsbedürftigen Sanitäranlagen im neuen Glanz erstrahlen lassen. Dabei ging ich optimistisch von einem schönen Sommer und entsprechenden Einnahmen aus … Aber vielleicht ist mit Ihrer Hilfe der Zug noch nicht ganz abgefahren, denn ich hoffe auf Ihrer Bereitschaft, unseren Verein zu unterstützen. Wir sind ein eingetragener Verein und dürfen daher Spendenbescheinigungen ausstellen. IBAN: DE 35 23052750 0081 0712 01. Geben Sie bitte auf dem Überweisungsträger Ihre Adresse an. Unser Kindersommerfest war ein voller Erfolg, sogar die Sonne spielte mit. Die Teams vom e-werk Sachsenwald und dem Tonteich kamen richtig ins Schwitzten vom Tatendrang der Kinder. Noch einmal meinen herzlichen Dank für die maßgebliche Unterstützung des Festes. Bereits heute einen Hinweis an Eltern und Großeltern: Das Kinderfest ist ein fester Bestandteil unser Veranstaltungen und findet immer am letzten Freitag der Sommerferien statt.

Freundliche Grüße

IHR BERND WYRWINSKI


60 Jahre aktiv für Europa

Seit 71 Jahren besteht die Europa-Union Deutschland (EUD) als unabhängige, überparteiliche und ehrenamtlich geführte Bürgerinitiative. Als Mittlerin zwischen Bürgern und Politik engagiert sie sich für ein Europa der Bürger, nimmt kritisch Stellung zu politischen Themen und informiert durch vielseitige Veranstaltungen.

Der Ortsverband Aumühle/Wohltorf der EUD wurde 1957 gegründet und wuchs zu einem der größten in der Bundesrepublik mit zeitweise über 300 Mitgliedern. Das zeigt die damals hohe Erwartung und Zustimmung zu der Völkergemeinschaft Europa. Im Jahr 2000 waren es noch 210, heute zählt er 80 Mitglieder. Austritte gab es fast nie, nur durch das Lebensende. Doch der OV ist weiterhin rege, lädt ein zu Besichtigungen und Vorträgen, hält Kontakt zu benachbarten Schulen und unternimmt Reisen.

Anlässlich seines 60. Jubiläums wird der OV seine Mitglieder, Freunde und Interessierte zu einem Empfang einladen am 4. November um 11 Uhr im Wohnstift Augustinum Aumühle. Einladungen folgen noch .

Das vereinte Europa mit 27 Mitgliedstaaten − heute ohne Groß Britannien nach dem bedauerlichen Brexit − muss stark genug sein, sich im globalen Wettbewerb erfolgreich zu behaupten. Dazu müssen die Länder gemeinsam handeln, was ihnen leider nicht immer leicht fällt. In der Einigung liegt die Stärke, sie ist der einzig verlässliche Weg in die Zukunft. Die Europäische Union darf bei den Bemühungen um Geschlossenheit und solidarisches Handeln nicht nachlassen. Unser Ortsverband will bei dieser Herausforderung nach besten Kräftenmitwirken.

UWE DIEZMANN


Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Im Jahr 2013 hat die Gemeinde Wohltorf in Zusammenarbeit mit dem Amt Hohe Elbgeest ein integriertes Klimaschutzkonzept für das Amtsgebiet erstellt. Damit ist das Amt Hohe Elbgeest das erste Amt in Schleswig-Holstein, welches sich der Verantwortung des Klimaschutzes mit einem eigenständigen Klimaschutzkonzept annimmt. Als einen weiteren Schritt zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes plant die Gemeinde Wohltorf die restliche kommunale Straßenbeleuchtung, bestehend aus rund 168 Straßenleuchten, umzurüsten. Der überwiegende Teil der noch im Bestand stehenden Altleuchten bestehen aus Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, welche auf Grund der geringen Lichtausbeute für einen Austausch in LED sehr geeignet sind.

Ziel der Modernisierungsmaßnahme ist es, die kommunale Straßenbeleuchtung energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten.

Die geplante Maßnahme, die Umrüstung von Quecksilberdampf-Hochdrucklampen auf LED, soll eine Einsparung von voraussichtlich 25.942 kWh/a bewirken. Dieses entspricht einer, auf die voraussichtliche Lebensdauer der Leuchten von rund 20 Jahren, Einsparung von 306 Tonnen CO₂-Emissionen. Rechnerisch ergibt sich eine Einsparung von rund 71% gegenüber den im Bestand stehenden Leuchten. Die Gemeinde Wohltorf geht mit diesem Schritt erneut weiter in Richtung klimafreundliche Gemeinde und leistet ihren Beitrag für das Erzielen der Klimaschutzziele des Amtes Hohe Elbgeest. Die Maßnahme steht im Zeichen der Nationalen Klimaschutzinitiative und wird über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Zusätzliche Informationen zur Klimaschutzinitiative finden Sie im Informationsblatt.



In Der Sachsenwalder finden Sie weitere Ankündigungen und Mitteilungen aus Wohltorf, Aumühle und Dassendorf. Nicht nur von den Gemeinden, sondern auch von den örtlichen Institutionen (Schule, Kirche) und Vereinen.