Aktuelle Nachrichten und Termine aus Wohltorf (März 2019)

Liebe Wohltorferinnen, liebe Wohltorfer,

Foto: Bürgermeister Gerald Dürlichdie ersten zwei Monate in diesem Jahr sind schon wieder um und ich möchte in diesem Bürgermeister-Brief auf die Bürgerinitiative mit dem Namen „Rettet das Billtal“ eingehen, die im Januar in Wohltorf gegründet wurde, und wo es bereits eine öffentliche Versammlung Ende Januar gab. Da das Billtal, also der Flusslauf der Bille, schon seit Jahren unter Naturschutz steht, scheint mir die Bezeichnung der Bürgerinitiative irreführend.

Bei dem Besuch der öffentlichen Veranstaltung der Bürgerinitiative erfuhr ich, dass es ausschließlich um ein großes Grundstück geht, welches nach Eigentümerwechsel mit bestehenden, gültigen Bebauungsplan (B-Plan 9) neu überplant werden sollte. Es gab bereits Mitte Dezember (13.12.18) eine öffentliche Vorstellung dieses neuen Planes, an der nicht sehr viele Bürger*innen teilnahmen. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach §3 Abs. 1 Bau GB in Form einer öffentlichen Auslegung vom 17.12.18 bis zum 31.01.19 im Amt Hohe Elbgeest war damit erfüllt. Der B-Plan wurde demzufolge 6 Wochen im Amt Hohe Elbgeest und im Internet ausgelegt und angezeigt. Ende Januar meldete sich die Bürgerinitiative und beraumte kurzfristig, wie oben benannt, eine Versammlung ein. Der Gemeindesaal der Kirche Wohltorf war voll.

Meiner Meinung nach wurde bei dieser Versammlung sehr kontrovers diskutiert und ich möchte gerne an dieser Stelle dazu aufrufen, bei allen Veranstaltungen in Zukunft sachlich statt polemisch zu argumentieren. Uns allen liegt doch daran, ein Treffen wertschätzend zu gestalten, d.h. es sollten alle im angemessenen Rahmen zu Wort kommen, um so Interessen, Wünsche, mögliche Lösungen und weitere Vorgehensweisen zu besprechen. Uneigennütziges und Gratis-Einbringen von Expertisen ist im Sinne des Gemeinwohles jederzeit willkommen. Die Mitarbeit von Anrainern im Bauausschuss schließt der Befangenheitsparagraph aus, der auf einen Interessenkonflikt hinweist. Ein „Gemeinsam“ ist in jedem Fall zielführender als ein „Gegeneinander“. Die Gemeindevertretung hat – auch, wenn dies in der Meinung einzelner Wahrnehmungen nicht immer so erscheint – nur
wirkliches Gemein(de)wohl im Fokus.

In der letzten Gemeindevertretersitzung wurde das Thema einer Nachtbuslinie für die späten Nachhausekommer diskutiert. Die Gemeindevertretung hat sich dafür  ausgesprochen und will Kontakt mit dem Kreis und der HVV aufnehmen. Es ist angedacht, die vorhandene Linie vom Bahnhof Reinbek weiter zu führen, über Wohltorf und endend in Aumühle. Es spielt da natürlich auch eine gewisse Wirtschaftlichkeit mit.

Erfreulicherweise wurde die Haushaltssatzung nebst -plan 2019 nach vorberatender Sitzung einstimmig in der Gemeindevertretung beschlossen. Die Ansätze der Haushaltsstellen werden sowohl im Verwaltungs- als auch im Vermögenshaushalt in den Erläuterungen dargestellt und wurde schon teilweise in den jeweiligen Gremien beraten und beschlossen. Sehen Sie dazu auch den Artikel nebenstehend von unserem Finanzausschuss Vorsitzenden.

In der letzten Gemeindevertreter-Sitzung im Dezember wurde der Gedanke geboren, eine Gruppe zur Steuerung unserer anstehenden Projekte (Sporthalle, Feuerwehrgerätehaus usw.) zu gründen. Es sollten Personen benannt werden, die diese Projekte begleiten und auch Ideen einbringen. Die Aufgabe der Gruppe soll es sein, Termine zu überwachen und mit den Nutzern Vereinbarungen zu treffen. Diese Gruppe wird sich in kürzester Zeit finden und ihr weiteres Vorgehen besprechen.

Bei der jährlich stattfinden Überprüfung der gemeindeeigenen Spielplätze wurde voriges Jahr bei dem Multifunktionsturm am Spielplatz Ziegeleiweg erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Die Gemeindevertretung hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, einen neuen Multifunktionsturm zu beschaffen. Dieser Tagesordnungspunkt wurde jedoch zur Überprüfung an den S(Schule)S(Sport)S(Soziales)J(Jugend)-Ausschuss zurückgegeben. Ich hoffe, die Kinder müssen nicht zu lange auf ihr geliebtes Spielgerät warten, denn gerade dieser Spielplatz wird sehr stark frequentiert.

Zum Schluss möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf die Einladung zum Frühjahresputz am 23. März 2019 lenken. Aus dem folgenden Artikel können Sie alle Einzelheiten ersehen. Angedacht ist auch eine extra Gruppe, die sich der Erneuerung des Blumenbeetes an den Fahnenmasten, Ecke Eichenallee – Haidrath – Dorfstraße annimmt.

Zu guter Letzt in der Hoffnung, dass der Frühling nicht mehr so lange auf sich warten lässt und wir uns bald auf einige Sonnentage im März freuen können, wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe

Ihr

Gerald Dürlich,
Bürgermeister


Einladung zum Frühjahresputz

Jedes Jahr findet in Schleswig–Holstein der Tag „Unser sauberes Schleswig– Holstein“ statt. Wir alle kennen es unter dem Namen „Frühjahresputz“. Ich lade alle Bürger*Innen dazu ein. Wie jedes Jahr werden sicherlich die Kinder aus der Grundschule Wohltorf anwesend sein, und wir würden uns freuen, wenn dieser Samstag gemeinsam mit den Eltern gestaltet wird. Für den Frühjahresputz treffen wir uns am

Sonnabend, den 23. März 2019, 10:00 Uhr
am Dorfteich bei der Feuerwehr.

Nach dem eifrigen Sammeln hat das DRK für alle Helfer*Innen eine schmackhafte Erbsensuppe vorbereitet. Sicherlich wird auch noch eine weitere Überraschung auf die Kinder warten.

GERALD DÜRLICH, BÜRGERMEISTER


Schreddertermin
in Wohltorf

Nur am 15.04.2019 wird die diesjährige Schredder Aktion durchgeführt.

Die Mitarbeiter des Bauhofes werden alle Straßen abfahren und das Schredder gut entsorgen.

Voraussetzung ist jedoch, da das Abholen nicht kostenlos ist, dass die Zweige und Büsche zu handlichen Bündeln zusammen gebunden, im Gehwegbereich bereit liegen. Schnüre erhalten Sie wie jedes Jahr im Thies’schen Haus in Wohltorf zum Stückpreis von € 2,50 jeweils Dienstagvormittag und Freitagvormittag. Wenn das Material ungebunden abgelegt wird, erfolgt keine Abfuhr: Deshalb bitte beachten.

GERALD DÜRLICH, BÜRGERMEISTER


Straßenkehrmaschine reinigt unsere Straßen

Vor einigen Jahren hat die Gemeindevertretung eine zweimalige Reinigung im Jahr unserer Straßen beschlossen. Dies müsste lt. Reinigungssatzung nicht geschehen. Im Winterhalbjahr in den schneereichen Monaten war das von Nöten, da eine Menge Streugut auf den Straßen lag. Jetzt werden wir die Straßen reinigen lassen, damit bei Regen nicht mehr so viel Dreck in die Siele gespült wird. Die Straßenkehrmaschine reinigt unsere Straßen an folgenden Terminen:

  • Montag, den 01. April 2019
  • Dienstag, den 02.April 2019
  • Mittwoch, den 03. April 2019

Achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihr Auto so parken, dass die Kehrmaschine genügend Platz an diesen Terminen zum Reinigen der Rinnsteige hat.

GERALD DÜRLICH, BÜRGERMEISTER


Annahme von Ästen und Zweigen

Damit wir ein großes Osterfeuer am Dorfteich veranstalten, können Äste und Zweige am

  • Mittwoch, den 10.04.2019 von 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Samstag, den 13.04.2019 von 9:00 bis 15:00 Uhr
  • Mittwoch, den 17.04.2019 von 9:00 bis 17.00 Uhr

am Dorfteich angeliefert werden.

Einer unserer Mitarbeiter des Bauhofes wird die Äste und Zweige kostenfrei entgegennehmen. Behandeltes Holz dürfen wir nicht verbrennen und kann daher nicht angenommen werden.

GERALD DÜRLICH, BÜRGERMEISTER


Gassi gehen, aber nicht ohne Beutel

Wir haben in Wohltorf sehr viele Hundebesitzer. Das ist toll, aber auch mit ein paar Unannehmlichkeiten verbunden. Hunde haben, genauso wie Menschen, gewisse Bedürfnisse, die aber nicht einfach an der Straße erledigt werden können. Wenn dies geschieht sollten Sie als Hundebesitzer gewappnet sein und eine Tüte in der Tasche haben. Leider musste ich feststellen, dass einige Hundebesitzer auch in der Nähe von Kinderspielplätzen ihre treuen Freunde die Notdurft verrichten liesen und dies nicht wegräumten. Wir haben in Wohltorf „Dogstationen“. Hier ist es möglich, sich mit ein paar Beuteln auszurüsten. Eine weitere Möglichkeit gibt es, in allen Drogeriemärkten sich Hundebeutel zu beschaffen. Bitte liebe Hundebesitzer, tragt auch Ihr für ein sauberes Wohltorf bei!

GERALD DÜRLICH, BÜRGERMEISTER


Informationen zum Thema 2. Änderung Bebauungsplan 9 „Billtal 23“

In den vergangenen Wochen ist sehr viel über die ersten Überlegungen der Gemeinde zu einer Überarbeitung des vorhandenen Bebauungsplans (B-Plan) 9, der ausschließlich für das große Grundstück Billtal 23 gilt, gesprochen und geschrieben worden. Dazu im Folgenden einige Informationen.

Aktuelle Situation

Im gültigen Bebauungsplan (1. Änderung, 1984) sind 6 Baufelder eingezeichnet, das größte hat mit 28 m x 22 m eine Fläche von 616 m 2 , die anderen sind rund 500 m 2 groß – in Summe haben die Baufelder eine Größe von rund 3.120 m 2 . Zwei Baufelder sind vertraglich vereinbart weggefallen, um den Bau der jetzt vorhandenen Villa mit einer Fläche von rund 650 m 2 Grundfläche zu ermöglichen. Dies wurde notariell 1991 festgehalten. Auf den verbleibenden 4 Baufeldern können Einzelhäuser mit jeweils 2 Wohneinheiten (WE), zusammen genommen also acht WE, gebaut werden. Es ist eine eingeschossige Bauweise festgelegt, dies ermöglicht aber auch ein Dachgeschoss von maximal 75 % der Grundfläche und ggf. weitere bewohnbare Geschosse. Eine Höhenbegrenzung gibt es aktuell nicht.

In dem Bebauungsplan ist nicht die Grundflächenzahl festgesetzt, sondern eine Geschossflächenzahl (GFZ), das bedeutet, dass nicht die Größe der bebaubaren Grundstücksfläche festgesetzt ist, sondern die Größe der Geschossfläche / Wohnfläche bezogen auf das Grundstück. Bei einer GFZ von 0,2 und einer bebaubaren Grundstücksfläche von 15.910 m² (Grundstücksgröße abzüglich des Anteils der festgesetzten privaten Grünfläche) sind dies rund 3.180 m² Wohnfläche. Bei der Berechnung der Wohnfläche sind die Flächen in den Erdgeschossen und die Flächen von Aufenthaltsräumen einschließlich der zu ihnen gehörenden Treppenräumen in anderen Geschossen (Dach- und Kellergeschossen) zusammen zu rechnen. Dies sagt die Baunutzungsverordnung von 1977, die die Rechtsgrundlage für die gültige 1. Änderung darstellt. Nur wenn ein Bauherr ebenerdige Wohngebäude ohne Dachgeschoss bauen würde, könnten die Baufelder vollständig bebaut werden.

Bisherige Entscheidungen und Überlegungen der Gemeinde

Die Gemeinde Wohltorf hatte in der Sitzung am 25.02.2014 bereits den Aufstellungsbeschluss für die 2. Änderung des Bebauungsplanes 9 gefasst. Die Planung hatte lange Zeit geruht, weil sich Eigentümer und Bauausschuss der Gemeinde Wohltorf nicht über den Umfang der Bebauung einigen konnten.

Am 23.10.2018 hat die Gemeindevertretung diesen Beschluss aufgehoben und den neuen Beschluss gefasst, den gültigen B-Plan zu ändern mit der Maßgabe, dass im Planungsprozess zu prüfen ist, ob zusätzlich zur vorhandenen Villa weiterhin eine Bebauung mit 4 weiteren Gebäuden mit aber nun insgesamt 12 WE, wie vom Eigentümer gewünscht, ermöglicht und festgelegt werden solle. Außerdem sollte die vorhandene Villa in 6 WE aufgeteilt werden, ohne ihre äußeren Abmessungen zu verändern. Dies ist der Rahmen, der im Bauausschuss für den Planungsprozess diskutiert wurde.

Weiter wurden Überlegungen angestellt, die inzwischen teilweise stattlichen Bäume (die sich teilweise mitten in den vorhandenen Baufeldern befinden) und damit den parkartigen Charakter des Grundstücks möglichst zu erhalten – damit würden Baufelder verschoben werden müssen und damit teilweise näher an die Straße heranrücken. Der Bereich nahe der Bille ist aus Gründen des Naturschutzes für eine Bebauung zu meiden – dies sieht der gültige Bebauungsplan ebenfalls vor.

In einem ersten Vorschlag hat das Planungsbüro (über ein sogenanntes Baufenster für die bestehende Villa hinaus) 4 Baufelder zwischen 361 m 2 und 432 m 2 vorgeschlagen. Zusammen sind das 5 Baufelder mit insgesamt rund 2.615 m 2 – und damit weniger als im gültigen Bebauungsplan (16,4% des Grundstücks). Damit wird in diesem Vorschlag die maximal mögliche Versiegelung abgesenkt, auch wenn durch die vorgeschlagene Anzahl von zwei Geschossen bei einer GFZ von 0,25 (statt bisher 0,20) die BGF als Summe der Flächen über alle Geschosse steigen würde.

Eine Begrenzung der Höhe von Gebäuden wurde nicht vorgeschlagen, so wie auch heute keine Höhenbegrenzung festgelegt ist. In der Anliegerversammlung am 13.12.2018 wurde gefordert, dass eine maximale Gebäudehöhe festgelegt werden solle. Auch wurde in der Versammlung darauf hingewiesen, dass eine Reihe detaillierter Festlegungen noch fehlen würden.

Aktuellen Bebauungsplan aufheben?

Bei einer Aufhebung des vorhandenen B-Plans würden Baumaßnahmen nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB) beurteilt. Bauvorhaben müssen sich dann nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der überbaubaren Grundstücksfläche in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen. Das Maß der baulichen Nutzung wird bestimmt durch die Anzahl an Vollgeschossen, Gebäudehöhen und die bebaute Fläche mit einem Wohnhaus mit Terrasse im Verhältnis zu Grundstücksgröße. In der näheren Umgebung befinden sich ein- und zweigeschossige Gebäude mit Gebäudehöhen von ca. 8 m bis 13 m. Die überbaubare Fläche wird bestimmt durch den geringsten Abstand zur Straße, in diesem Fall 10 m (Billtal 11) und den hinteren Abstand zur Grundstücksfläche (Billtal 23). Bei Neubauten sind auf den einzelnen Grundstücken der Gewässerschutzstreifen zur Bille von 50 m und möglicherweise ein Waldabstand von 30 m zu berücksichtigen.

Die Grundflächenbegrenzung würde sich ebenfalls an den vorhandenen Werten der Nachbarschaft orientieren. Hier würden sich ähnliche Werte ergeben wie im Vorschlag des Planungsbüros. Zur Lage der Gebäude aber könnten keine Vorgaben gemacht werden. Es könnten daher mehrere große Wohnhäuser mit mehreren WE nebeneinander oder versetzt – und zwar ohne die jetzt vorgeschlagene Rücksicht auf den Baumbestand – gebaut werden und das Bestandsgebäude in sechs oder mehr WE unterteilt werden.

Keine Rolle würden spielen die Anzahl der WE und jedwede Gestaltung der Gebäude wie z.B. Material oder Farbe der Gebäudefassade, Dachneigungen und Art der Dacheindeckung.

Wie geht es weiter?

Die Vorschläge, den bisherigen B-Plan zu belassen oder diesen aufzuheben, werden im Bauausschuss als erste Schritte zu behandeln sein. Im Februar werden die eingegangenen Einwendungen zur frühzeitigen Beteiligung, die bis zum 31.01.2019 erfolgte, ausgewertet und dann in einer der nächsten Sitzungen des Bauausschusses behandelt. Anhand dieser Einwendungen und anhand der Überlegungen in den Fraktionen bzw. der einzelnen Bauausschussmitglieder sind Festlegungen zu treffen, die in einem neuen Entwurf für einen B-Plan münden. Der Entwurf wird erneut beraten und sollte aus meiner Sicht anschließend in einer Anliegerversammlung vorgestellt werden. Nach eventuell weiterer Überarbeitung wird der B-Plan-Entwurf, wie gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch vorgeschrieben, erneut öffentlich ausgelegt. Im Rahmen dieser Auslegung besteht die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben.

VORSITZENDER BAUAUSSCHUSS WOLF-DIETRICH LENTZ
(ba.wohltorf@gmx.de, 04104 / 69 43 32)


Mitteilung des Bauhofes zum Jahresstart 2019

Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner in Wohltorf, die Saison 2018 ist zuende, und es ist an der Zeit, ein Fazit des abgelaufenen Jahres zu ziehen.

Positiv ist auf jeden Fall, dass wir mit unseren Arbeiten annähernd im Soll liegen, der Dank hierfür gebührt den Gemeindearbeitern des Bauhofes, die täglich ihre Arbeiten verrichten und versuchen, die langen Krankheitsausfälle, welche uns plagen, mit aufzufangen. Die Umbauten am Bauhof sind größtenteils abgeschlossen, die Sozialräume und das Büro sind fertig sowie der Carport für die Fahrzeuge. Mein Dank geht hier an die ausführenden Firmen und den Architekten und die Gemeindevertretungen. Jetzt kümmern wir uns um die Sicherheitsaspekte in den Lagerräumen und die Elektrik, welche bis Ende Februar 2019 abgeschlossen sein sollten.

Informationen zur allgemeinen Lage:

Der Fuhrpark hat eine große Veränderung erfahren, wir besitzen jetzt ein Multifunktionsfahrzeug von Multihog und sind damit einer der ersten Bauhöfe in Norddeutschland, welche diesen Weg gehen. Ziel ist es, die Mitarbeiter zu entlasten und die Mitarbeiteranzahl für einige Aufgaben zu reduzieren. Unter diesem Gesichtspunkt laufen im übrigen alle Anschaff ungen, welche noch getätigt werden.

Negativ ist mir aufgefallen, wie wenig und/oder schlecht über die Gemeindearbeiter gesprochen wird. Sei es per Telefon oder schriftlich an das Amt oder den Bürgermeister sowie in den sozialen Medien wird kein gutes Haar an den Mitarbeitern gelassen, welche für Sie tagtäglich arbeiten. Durchschnittlich erfüllen die Gemeindearbeiter täglich 4-6 verschiedene Aufgaben, damit kommen wir auf ca. 1250 Einsätze pro Jahr. Diesen Einsätzen stehen ca. 200 Beschwerden zu einzelnen Aufgaben und nur 3, in Worten Drei, Danksagungen entgegen. Es ist traurig, wie wenig Achtung den Mitarbeitern entgegengebracht wird, die sich bei Wind und Wetter um die Allgemeinheit kümmern. Ich wünsche mir für die Zukunft ein größeres Verständnis für die Mitarbeiter und hoffe, dass die Zeiten, in denen die Gemeindearbeiter auf offener Straße beschimpft werden, der Vergangenheit angehören.

Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht für jeden Anwohner ersichtlich ist, wann was wie erledigt wird, daher wird im Laufe des Jahres 2019 eine Sprechzeitenregelung im Bauhof eingeführt, damit Sie sich mit Ihren Anliegen direkt an uns wenden können. Der Bauhof dient der Allgemeinheit, unterstützt die Feuerwehr und Polizei, hilft und realisiert Veranstaltungen und berät, soweit möglich, die Anwohner. Viele Aufgaben, welche wir hier für Sie erfüllen, gehen über das normale Einsatzspektrum eines Bauhofes hinaus und helfen der Gemeinde, die Steuergelder bewußter und zielgerichteter zu verwenden. Darüber hinaus versuchen wir bei Aufträgen, welche fremdvergeben werden, die lokalen Anbieter zu beschäftigen. Fragen und Anregungen sind jederzeit willkommen, auch Kritik können Sie jederzeit per Email dem Bauhof unter: AW.Bauhofleitung@gmail.com übermitteln.

Ich verbleibe mit besten Grüßen,

DENNIS KROPP, LEITUNG BAUHOF


Neu eingetroffen in der Gemeinde-Bücherei

  • Sabine Ebert: Zeit des Verrats
  • Oliver Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele
  • Dörte Hansen: Mittagsstunde
  • Anne Chaplet: Brennende Cevennen
  • D. B. John: Stern des Nordens
  • Markus Lutteman: Das weiße Nashorn
  • Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer
  • Charlotte Link: Die Suche
  • Richard Dübell: Bote des Feuers
  • Lito Nelson Spielman: Heute schon für morgen träumen
  • Rachel Rhys: Das Versprechen der Freiheit

Gastgeber gesucht für unsere französischen Freunde, Himmelfahrt 2019!

Vom 30. Mai bis 02. Juni 2019 erwarten wir 24 unserer französischen Freunde aus der Partnerstadt Mortagne-sur-Sèvre.

Am Donnerstag, den 30. Mai wird es abends einen kleinen Empfang geben. Am Freitag, den 01. Juni geht‘s auf einen gemeinsamen Ausflug, und am Samstagabend wird gefeiert!

Wir suchen noch Gastgeber. Haben Sie Interesse, einen oder sogar zwei Franzosen bei sich aufzunehmen und am Programm teilzunehmen? Sie müssen kein Französisch sprechen, die meisten können Englisch und einige sogar Deutsch. Melden Sie sich bei Interesse bei Heidi Miketta: h.miketta@web.de.

Wir freuen uns schon auf Sie!